KrOI(!)zweise, Teil 1 

Nachdem ich die Gelegenheit zu einem Ostergruß knapp verpasst habe, möchte ich euch, geneigte Leser und -innen, liebe Freunde, Feinde und sonstige Spacken, nach längerem Schweigen nun zwei Grüße anderer Art zukommen lassen.

Das erste freundliche „Fahrt zur Hölle!“ geht raus an all jene Alt- und Ex-Punx und „irgendwie“ Linken, die sich in den letzten Wochen an diesen widerlichen „Putler“-Wortspielen ergötzt, Waffenlieferungen für die Ukraine gefeiert und jeden, der den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg des homophoben, staatskapitalistischen Nationalisten im Kreml in einen historisch-politischen Kontext stellen wollte, gleich mit diesem KenFM-Querdeppen-Neonazi-Pack in einen Topf geworfen haben. Erstaunlich mühelos, gerade wie den Bellizisten der GRÜNEN, der FDP und der WELT, kamen euch Begriffe wie „Vernichtungskrieg“ und „Genozid“ über die Lippen, ganz so, als bestehe kein substanzieller Unterschied zwischen jenen Kriegsverbrechen, die russische Einheiten in der Ukraine zweifelsfrei begangen haben, und dem auf Auslöschung (bzw. Versklavung der Überlebenden) zielenden Massenmord der Hitler-Faschisten auf ihrem Ostfeldzug und anderswo, dem Abschlachten der Tutsi in Ruanda oder dem Völkermord an Herero und Nama durch deutsche Kolonialherren im heutigen Namibia. Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) hat bis zum 24. April 2022 mindestens 2.665 Tote in der ukrainischen Zivilbevölkerung gezählt. Sicherlich zu Recht dürft ihr annehmen, dass es einige mehr sind. Nur glaubt ihr wirklich, dass dies die Opferzahlen eines gezielten Vernichtungskrieges des russischen Militärs gegen die ukrainische Bevölkerung wären? Im Ernst? Zum Vergleich: Der ebenfalls völkerrechtswidrige (und mit einer Lüge begründete) Irakkrieg forderte innerhalb des Jahres 2003 vermutlich etwa 39000 tote Zivilisten, also mehr als 3000 pro Monat, und zwar obwohl der Irak keine nennenswerte militärische Unterstützung erfahren hat und der Widerstand anfangs recht schwach ausfiel. Entlasten diese zerbombten, verbrannten, lebendig unter Trümmern begrabenen und erschossenen „Kollateralschäden“ nun Putin und seine Spießgesellen? Nein, natürlich nicht, aber sie verdeutlichen hoffentlich, wie sehr hier von Politikern, Medienvertretern und alten Szene-Hasen mit zweierlei Maß gemessen wird, wie man auch hier (u. a. ) den Nationalsozialismus und seine Verbrechen relativierende Propaganda betreibt, und sie demonstrieren, wie die großen NATO-Staaten ihrerseits Politik machen, nämlich indem sie auf das Völkerrecht und Menschenleben pissen, wo es ihren geostrategischen und Profitinteressen gerade nützt. Ein anderes, auch im Hinblick auf Putins Propaganda aufschlussreiches Beispiel ist der sogenannte Kosovokrieg. Die bewaffnete, paramilitärische UÇK hatte mehrere serbische Polizisten und serbische wie albanische Zivilisten ermordet und strebte die Sezession der albanischen Siedlungsgebiete u. a. von Restjugoslawien an. Sie wurde vom Internationalen Strafgerichtshof der Vertreibung und Ermordung nichtalbanischer Bürger beschuldigt, war in den Drogen- und sogar den Organhandel verwickelt. Diese nationalistische Terrororganisation wurde 1999 zum Verbündeten der NATO im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat, der kein Mitglied des transatlantischen Bündnisses angegriffen hatte, sondern das tat, was jeder andere Staat auch getan hätte, nämlich auf gewalttätige sezessionistische Tendenzen mit Gewalt zu reagieren. Folge: Etwa 3500 Tote durch NATO-Bomben binnen dreieinhalb Monaten. Die Begründung, die deutsche Politiker wie Fischer, Schröder und Scharping, die dafür eigentlich im Knast sitzen müssten, damals immer wieder vortrugen, waren ein angeblich intendierter Völkermord im Kosovo und der faschistische Charakter des serbischen Regimes. Zumindest der erste Teil war eine Lüge und Faschisten gab es im Kosovo ebenfalls zur Genüge. Kommt euch das bekannt vor? Genau, Putin, der sich selbst auf Rechtsextremisten, wie z. B. die Söldnertruppe Wagner, stützt, will offiziell einen Genozid an der russischen Bevölkerung der Ukraine verhindern und die angeblich faschistische Regierung in Kiew, die freilich ebenfalls u. a. Faschisten ins Feld schickt, bekämpfen. Dabei kann er sich leider nicht auf die Vereinten Nationen verlassen, sondern muss das selbst regeln. Ihr sagt, die Kosovo-Geschichte sei doch schon ewig her? Nun, sie ereignete sich, wie der Afghanistan- und der Irakkrieg, immerhin vor Putins Abkehr vom „Westen“. Doch möchte ich gar nicht darauf hinaus, wie oft sich die russische Seite möglicherweise verarscht gefühlt hat, etwas später z. B. wegen der „Flugverbotszone“ über Libyen, die dann zum Sturz Gaddafis genutzt wurde, oder wie sehr der Möchtegern-Zar Putin „sein Land“ tatsächlich durch die NATO-Osterweiterung bedroht sieht. Vielmehr will ich sagen, dass all diese Völkerrechtsbrüche, vom Kosovo- bis zum Ukrainekrieg, und all diese Kriegsverbrechen, diese gefolterten, vergewaltigten und ermordeten Zivilisten, von denen es auch in Afghanistan und im Irak entsetzlich viele gab, lediglich die offensichtlichen Folgen eines Kampfes von rücksichtslos agierenden Großmächten um die Verteilung der Welt sind. Wie eh und je werden Interessensphären beansprucht (im Falle der USA z. B. Lateinamerika) und Stellvertreter aufgerüstet. Putin agiert dabei nicht anders, nicht gewissenloser als seine NATO-Gegner. Nur sehen die für uns halt besser aus, weil hier eher zu viel als zu wenig Brot herumliegt (auf Kosten anderer) und wir in Ruhe Platten sammeln, Sprüche klopfen und saufen können. Denn weder unsere prall gefüllten Vinylregale noch dieser Text hier ändern etwas an den sich verschärfenden Besitz- und Machtverhältnissen, an der stetig wachsenden Masse der bildungsfernen Armen oder dem großen Sterben im Mittelmeer, zu dem westliche Außenpolitik auch durch die Zerstörung zuvor wenigstens funktionierender Staaten erheblich beigetragen hat. Und wenn jemand tatsächlich gefährlich wird, wie Julian Assange, ein Mensch, der westliche Kriegsverbrechen aufgedeckt hat, ergeht es dem dann wirklich so viel besser als jenen, die in Russland (oder dem NATO-Land Türkei) Unliebsames ans Tageslicht bringen? Und sind die neuen Polizeigesetze in etlichen deutschen Bundesländern eigentlich noch mit unserem Verständnis des Begriffes „Demokratischer Rechtsstaat“ vereinbar?

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Ich will keinen Krieg!

Irgendwie fühle ich mich seltsam machtlos, klein und dumm, wenn ich die folgenden Zeilen lese. Das große Gerede in einem kleinen Blog, der sich sonst mit kleinkarierten Debatten und Subkultur beschäftigt. Hört doch sowieso keiner zu! Und ich denke an Oma, die immer zu sagen pflegte, dass, wenn die hohen Tiere Krieg wollten, sie ihn auch bekämen. Tja, ich bin mir meiner Lächerlichkeit bewusst, wenn ich das hier schreibe.
Vielleicht haben die scheiß Hippie-Lehrer doch mehr Einfluss auf mich gehabt, als ich zugeben wollte, denn ich blicke mit Befremden auf die der Logik des Krieges geschuldeten Kriegsgeilheit der Deutschen; nein besser: mit Angst blicke ich darauf.
Schon längst ist die Spirale der Eskalation weit fortgeschritten. Die einen befinden sich noch, wie ich, dort, wo es darum geht, dass man mit weitreichenden wirtschaftlichen Sanktionen Russland den Geldhahn zudrehen sollte, wohlwissend, dass man dann auch über China und die Golfstaaten nachdenken muss. Die Mehrheit aber ist ja mittlerweile schon bei direkten Waffenlieferungen oder gar der Vorbereitung auf eine direkte Beteiligung. Ich weiß nicht, ob ich der einzige bin, der angesichts des betroffen-zustimmenden Nickens vieler westlicher Staatsmänner und Staatsfrauen auf die täglichen Appelle von Selenskyi mit Panikattacken reagiert. Müssen nicht zwangsläufig auf eine solche Zustimmung auch Taten folgen. Und folgen diese Taten nicht bereits?

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Misanthropie zum Sonntag: Warum es keine Hoffnung gibt

„So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.“

Arthur Schopenhauer

Gibt es Anlass zur Hoffnung? Mich beschleicht das Gefühl: Nein!
Geschichte als voranschreitender Prozess des Fortschritts scheitert an ihren Protagonisten: den Menschen.
Es gibt kaum ein Feld, auf dem die Lügen und der Glaube an die Vernunft und der daraus resultierenden Moral nicht ad absurdum geführt werden.Über allem thront natürlich der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der selbst die letzten Illusionen von der besseren Welt von der Landkarte fegt. Ein Krieg, der logische Konsequenz davon ist, wenn kapitalistische Marktlogik Autokraten mit genügend Geld versorgt, um ihren Rüstungs- und Propaganda-Apparat unter den Augen der Weltöffentlichkeit aufzurüsten. Da sind all die Russen, die nicht aufbegehren, weil sie lieber der Lügenpropaganda des russischen Regimes glauben, in deren alternativen Version der Wirklichkeit, die Ukraine von einer korrupten faschistischen Elite befreit werden müsse. Die Selbstvergewisserung im Kreise gleich Agierender zu verlassen wäre doch töricht im Angesicht erheblicher persönlicher Konsequenzen. Menschen wie Marina Owsjannikowa gibt es kaum in Russland, sonst wäre der Spuk Putin schneller zu Ende. Aber es gibt sie auch kaum in der Welt. Und die erschreckende Wahrheit über mich selbst und meine Blödheit ist, dass ich auch erst später auf diesen Zug aufspringen würde. Wenn auch der Zweifel nagen würde, ich wäre kaum mutiger als die russische Bevölkerung. Insgeheim hege ich die Hoffnung, dass es in Russland der Markt schon machen wird und die Sanktionen den Leidensdruck dort so erhöhen, dass die falsche Wirklichkeit dort so oft in Frage gestellt wird, bis das Fass überläuft und der Widerstand zum Umsturz führt.

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Svenja Flaßpöhlers „Sensibel“

Eigentlich bin ich ja langsam mit dem Thema durch, habe mich genug daran abgearbeitet. Aber das ist mit Corona auch so und trotzdem ist es das Thema der Zeit. Also noch einmal ran an die Snowflake-OK Boomer-Front: Als Herausgeberin des Philosophie-Magazins genießt Svenja Faßpöhler schließlich bei mir eh einen Vertrauensvorschuss, denn sie bringt dort regelmäßig gelungene philosophische Reflexionen der zeitaktuellen Diskurse an die geneigte Leserschaft. Und genau das was ich erwarte, bekomme ich mit ihrem erfrischenden Buch.
Mit ‚Sensibel‘ versucht sie sich also den Konfliktlinien in identitätspolitischen Debatten zu nähern, indem sie sich die Sensibilität im historischen, kulturellen und philosophischen Kontext anschaut. Und das ist in diesem Bereich auch dringend notwendig, denn allzu leicht findet man sich in seinem Schützengraben wieder. In meinem Fall wäre es der Graben der Resilienz. Um aus diesem heraus ein Verstehen für die Sensibilität zu erlangen arbeitet Svenja Faßpöhler zunächst einmal begrifflich und unterscheidet zwischen aktiver und passiver Sensibilität, also aktiv als Partner der Moral und passiv als unmittelbare Reaktion. Ferner unterscheidet sie vier Dimensionen der Sensibilität in die leibliche (Gefühl für körperliche Übergriffigkeit), psychische (Sprachsensibilität), ethische (Solidarität mit marginalisierten Gruppen) und zuletzt in die ästhetische  (Resonanzerfahrung auf das Schöne / Hässliche).
Danach begibt sie sich auf die Spurensuche des Prozesses der Sensibilisierung mit dem Soziologen Norbert Elias, der die fortschreitende Empfindsamkeit als Zivilisationserrungenschaft beschreibt. Ausgehend vom stumpfen Ritter Jonathan, dem Gefühle in jeder Hinsicht fern waren, bis zum woken Jan, dem seine Überzeugungen zutiefst verinnerlicht als ethischer Kompass dienen, wird dieser Prozess als aktiver Akt der Selbstdisziplinierung zunächst durch den Adel und dann durch das Bürgertum durchschritten. Affektneutralisierung brachten entscheidende Vorteile im Zusammenleben und damit einherging eine Steigerung der Empfindsamkeit. Den Einlang zwischen den Begehren des Einzelnen und der Gesellschaft auszutarieren ist hier von entscheidender Rolle. Momentan befinden wir uns hier an dem Punkt, an dem Gefühle handlungsleitend werden. Das Private oder das Intime gerät so in den Fokus des Handelns und dadurch werden Grenzen der Verletzlichkeit verschoben, womit wir beim Punkt der Auseinandersetzung sind.

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Buchstabiertafel – Vorschlag zur gütlichen Einigung

Da die Buchstabiertafel zu viele Männernamen erhielt, die allesamt altertümlich daherkamen, fühlten sich selbstverständlich alle Nichtgenannten diskriminiert. Das Deutsche Institut für Normung hat dafür Städte, die keiner kennt genommen. Jetzt fühlen sich natürlich jetzt alle anderen Städte ausgeschlossen. Mein Vorschlag zur Güte: Eine Buchstabiertafel, die alle ausschließt und beleidigt. Ich denke, da die Buchstabiertafel vor allem in Berufs- und Verwaltungsangelegenheiten genutzt wird, sollte ich das Problem damit gelöst haben.

A – Arschloch

B – Backpfeiffengesicht

C – Chauvinist

D – Doofie

E – Ekel

F – Fettsack

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Drei Thesen zur aktuellen Corona-Situation

Da sich unter meinen Bekannten einige befinden, die sich nicht impfen lassen wollen, und es in meinem “Facebook-Freundeskreis” doch etliche nach “Normalität” verlangt, was manche gar dazu treibt, noch mehr Lockerungen zu fordern und die Abkehr von den Inzidenzen als Richtwert zu begrüßen, hier 3 Thesen zur aktuellen Corona-Situation. Die Begründung findet sich dann darunter.
1. Wer sich ohne Not nicht impfen lässt, handelt irrational, unsolidarisch, letztlich asozial.
2. Wer die steigende Inzidenz ignoriert, Schutzmaßnahmen aufhebt, Schulen voller ungeimpfter Kinder und Jugendlicher ohne Belüftungsanlagen in den Vollbetrieb schickt und so gleichzeitig wieder für überfüllte Busse und Bahnen sorgt, agiert irrational, verantwortungslos, ja gemeingefährlich.
3. Wer am Patentschutz für lebenswichtige (mit staatlichen Fördergeldern entwickelte) Impfstoffe festhält und so eine zügigere Durchimpfung der Weltbevölkerung verhindert, handelt im Sinne der Profitmaximierung rational, jedoch nicht vernünftig, sondern völlig verantwortungslos und ebenfalls gemeingefährlich.


Warum das so ist, kann heute jeder wissen:
Lassen wir zu, dass die Inzidenzen wieder steigen und das Virus in großem Umfang weiterhin in der Gesellschaft präsent ist, werden sich umso schneller impfresistente Mutationen bilden. Geschieht dies, wird es wiederum viele Monate dauern, bis mit einem neuen Impfstoff vergleichbar viele Menschen geschützt werden können und es wird erneut ein Massensterben geben. Mit diesem Virus einfach zu leben, das heißt seine Ausbreitung zu akzeptieren und zur “Normalität” zurückzukehren, wie es Neoliberale und andere verwirrte Egomanen gern immer wieder vorschlagen, ist nicht möglich, weil man es mehrfach bekommen kann, es sehr schnell mutiert, es sich auch in Geimpften breitmachen kann (je älter, desto leichter) und es nicht nur Millionen tötet, sondern noch weit mehr Menschen dauerhaft krank macht, ihr Leben ruiniert und sie, nebenbei bemerkt, auch arbeitsunfähig werden lässt. Es muss also (auch global!) eingedämmt werden, was wiederum 2 Prioritäten nach sich zieht, ungeachtet aller anderen Probleme (Depressionen, Online-Unterricht etc.). Erstens muss die (Welt)Bevölkerung weitestgehend durchgeimpft werden und zweitens muss die Inzidenz dabei möglichst niedrig gehalten werden (s. a. den Artikel des MDR).
Diese Kausalität ist leicht zu begreifen. Wer sie ignoriert, weil er u. a. um jeden Preis eine ohnehin schon asoziale (und noch umweltschädlichere) kapitalistische “Normalität” wiederherstellen will, sagt damit eigentlich nur: “Millionen Tote, dann auch noch jüngeren Alters, das mittelfristige vorzeitige Verrecken aller Graumützen und irgendwie Geschwächten oder Pechvögel, das furchtbar eingeschränkte Leben vieler Long-Covid-Patienten und -innen, das Leiden der Angehörigen, all das kümmert mich nicht.” Denn: Impfbescheinigungen und Tests lösen das Problem der Verbreitung keineswegs. Ein Mensch ist bis zu 4 Tage infektiös, bis der Test überhaupt reagiert. Auch Geimpfte werden teilweise krank oder tragen das Virus zumindest weiter. Also:
Lieber noch 6 Monate keine Festivals, richtigen Konzerte, Discos, Präsenzunterricht in voller Klassenstärke etc. als noch einmal zigtausend Tote und 3 bis 4 mal mehr Langzeitkranke allein in diesem Land. Und gerne eine Impflicht. Es ist leider nicht mehr euer gutes Recht über euren Scheiß-Körper zu bestimmen, wenn ihr damit so viel Leid verursachen und eine Pandemie am Laufen halten könnt.
Hinweise aus Wissenschaft und Medizin:
“Wenn sich tatsächlich ein derart großer Teil der Bevölkerung nicht impfen lassen würde, könnte das zu einer schwierigen Situation führen, warnen Expertinnen und Experten. Denn eine Umgebung, in der die eine Hälfte der Population immunisiert ist und die andere nicht, könnte in ihren Augen weitere problematische Mutationen des SARS-CoV-2-Virus begünstigen. Und tatsächlich wäre das auch im Forschungslabor genau die Umgebung, die man schaffen würde, um ein Virus zum Mutieren zu bewegen. (…) Der wesentliche Faktor hier sei, wie viel Virus zirkuliere, erläutert der Spezialist für Virus-Evolution Richard Neher von der Universität Basel. `Wir sollten die aktuell niedrige Inzidenz nutzen, um so viele Menschen wie möglich zu impfen.´”

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