Über Pausen und Neuanfänge und Punks
Kolja extra vorzustellen, ist wohl müßig. Antilopen Gang kennt jeder und der nahbare Rapper macht aus seinem Herzen ja auch keine Mördergrube. Dass heißt, sowohl seine Affinität für die Toten Hosen, Union Berlin und seine klare Haltung in politischen Fragen sind bekannt. Gleichzeitig gehört er zu den Menschen, die immer einen ehrenwerten Restzweifel in der eigenen Überzeugung zuzulassen scheinen. Die Pause der Antilopengang eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten für ihn. Neuorientierung, Offenheit, ein Leben für das Wort… alles Themen, die mich brennend interessieren.
Auch die merkwürdige Leidenschaft für alten Punk finde ich spannend. Wie ist das so, auf die Helden der eigenen Jugend zu treffen?
Man liebt die Antilopengang ja in Punkzusammenhängen, gerade auch, weil sie so einen ehrlichen Blick auf Veranstaltungen, wie dem Ruhrpott Rodeo haben.
Überhaupt, was er so in anderen Podcasts so von sich gibt, das klingt interessant. Er ist lieber auf Hotelzimmern, als auf feuchtfröhlichen Feiern, sehr sympathisch. Da fühle ich ein Verständnis, das in diesem ganzen Zirkus eher selten ist.

Antworten