Ox Kochbuch Nummero 6

Exakt vier Kochbücher der vegetarisch / veganen Küche befinden sich jetzt vorübergehend in unserem Haushalt. Eins davon ist – zugegeben! – verbrannt oder gehört so und wird entsorgt. Allerdings kauft selbst ‚refurbed‘ oder ‚momox‘ das Teil nicht an.
Um ehrlich zu sein, kein einziges Buch davon ist selbst gekauft. Der Markt für Kochbücher ist also, streng wissenschaftlich hergeleitet, ein Geschenkemarkt. Und damit scheint es sich nicht so schlecht zu leben. Schließlich wissen beispielsweise meine Arbeitskollegen nur von mir, dass ich teilweise ein merkwürdiger Kauz bin, dem sie, warum auch immer, mal etwas schenken wollen. Also landet im Bemühen um einen Treffer da schon mal ein Kochbuch von Attila Hildmann (von 2015) oder Marion bekommt das Ox Kochbuch Teil II (von 2000). Das ist dann ja auch ein netter Versuch nett zu sein. Von den ersten zwei Ox-Kochbüchern haben wir damals beim Plastic Bomb auch Berge verkauft. Und ich glaube, dass das nicht nur Geschenke waren. Schließlich befanden wir uns damals schon in einer Blase, die moralisch besser sein wollte als die Anderen. Das Internet steckte vergleichsweise in den Kinderschuhen und gute Rezepte waren nicht einen Mausklick entfernt. Es reichte meistens auch schon aus, vegetarisch zu leben, um zu den Guten zu gehören. Außerdem gab es lang nicht so viele Angebote bei Discountern und Supermärkten, so dass es manchmal gar nicht so einfach war, bewusst auf Fleischabfälle zu verzichten. Fertiggerichte mussten akribisch nach Gelatine etc. durchforstet werden und auf Familienfeiern gab es Hühnchen oder Fisch, weil man ja wusste, dass da einer ist, der keine Tiere isst. Sich zu erklären war an der Tagesordnung, und außerdem musste man selbst beweisen, wie abwechslungsreich Küche ohne Fleischlappen auf dem Teller sein kann. Heute hat sich viel getan, aber die meisten Menschen ernähren sich immer noch falsch. Das gehört wohl zu den Dingen, die sich zu langsam ändern, um die Welt noch zu retten. Neulich wurde beispielsweise an der Schule, an der ich arbeite, gegen die Stimmen der Schülervertreter die Einführung einer Skifreizeit beschlossen. Kein Witz, aber ein anderer Text. Musste ich nur mal loswerden!
Jetzt aber hin zum sechsten Kochbuch: Das ist mittlerweile (im Vergleich zum zweiten) rein vegan. Die Musiktipps gibt es zu den Gerichten aber weiterhin frei Haus mitgeliefert. Neben der ethischen Komponente gibt es Tipps von Niko Rittenau zur richtigen Ernährung, die gerade dem Einsteiger auch wichtige Informationen mit auf dem Weg geben, der Angst hat, eine nicht vollwertige Kost zu sich zu nehmen. Man muss das ja häufig hören, dass Fleisch nur gegessen wird, um hier nicht der Lebensmittelindustrie auf den Leim zu gehen. Das beliebte Carrageen in pflanzlichen Fleischersatzprodukten ist ja so ein Beispiel. Aber gute Ernährung erfordert eben einen mündigen Menschen. Und da setzen Uschi Herzer und Joachim Hiller gerade zu Beginn drauf. Sie erklären und klären auf, aber kurz und knackig. Überhaupt, mit dem Ox Kochbuch im Rücken und etwas Zeit, lässt sich der Bequemlichkeit, zu Fertigprodukten zu greifen, ein Schnippchen schlagn. Und ich nehme mir fest vor, jetzt einmal Käseersatz selbst herzustellen. Auch mein Käsekuchen konnte Marion bisher nicht überzeugen und ich werde mit Uschis Rezept in den Ferien einen neuen Anlauf unternehmen. Oft sind es ja einzelne Zutaten, die mir bisher fehlten. Ich bin ja schließlich Autodidakt in der Küche und habe immer nur rumprobiert. Kala Namak und Hefeflocken muss ich da unbedingt einbauen. An welchen Stellen ich das tun kann, das finde ich hier schnell. Natürlich ist das Wissen, das ich mit zwei Klicks im Netz schnell bekommen könnte, aber ich hätte ja gar nicht gesucht: Bequem wie ich bin, war ich zufrieden. Jetzt bin ich zufriedener, oder hoffe es.
Das Buch würde ich jetzt nicht nur als Geschenk weiterempfehlen. Kaufen könnt ihr es hier.
Übrigens mein Lieblingsgericht: Tofu-Nudeln: Zwiebeln mit Tofu in Sonnenblumenöl anbraten, Nudeln (egal ob Spagetti, Penne oder was auch immer) gekocht und abgetropft dazu in die Pfanne, reichlich Knoblauch und Habaneros am Ende mit etwas Olivenöl und Salz dazu. Fertig! Kann ich fünf Tage die Woche essen. Und Abwechslung gibt es, wenn ich Restgemüse wie Spargel oder Zucchini mit anbrate oder mal Tomatenmark mit dazugebe oder mit irgendwelchen Gewürzen aus dem Regal, die da sind, verändere.

 

Triggerwarnung: Ox 162 

Tja, SLIME auf dem Cover. Irgendwie zwangsläufig, aber ich hätte mehr auf MUFF POTTER getippt. Ist auch immer schwierig für mich, da nicht zu böse zu sein, denn Alex ist mir ans Herz gewachsen und ich weiß, wie viel seines Herzbluts da von ihm drinsteckt… da fällt mir auch auf, das die meisten Musiker, die ich kenne, Musik machen, die mich eine Kommunikation darüber lieber meiden lässt. Also am einfachsten und ehrlichsten ist es woh zu schreiben, dass es einfach überhaupt nicht meine Tasse Tee ist, die sie da aufgebrüht haben. Glücklicherweise ist ihr Erfolg oder Nichterfolg ja nicht von meiner bescheidenen Meinung abhängig. Und von mir musikalisch nicht gemocht zu werden, ist ja eher Gold wert. Ähnliches gilt für MUFF POTTER. Den Nagel mochte ich persönlich früher sehr gerne, seine Musik fand ich aber immer gnadenlos überbewertet. Die beiden Interviews mit ihm über Wasted Paper und Band mäandern genau wie sein jüngstes Buch unendlich vor sich hin. Man kann springen, wohin man will, es ist immer der gleiche Sound, der nach Ohrensessel und einem Glas Wein klingt. Wie langweilig kann so ein Leben als Künstler sein? Wer es wissen will, liest hier oder im „Abfall der Herzen“ nach. Schlimm, wenn Menschen ihrer Flegeljahre entwachsen sind. Interessanter ist dagegen natürlich Tom van Laak, dessen Leben am Abgrund wie ein Unfall bestaunt wird. Heute verspritzt er die Sahne beim nächtlichen Kochen und verliert kein Wort mehr über die Therapieansätze. Von den PETROL GIRLS erfahre ich, dass die Überwindung der binären Geschlechterordnung unsere Zukunft retten wird und betrunkene CIS-Männer das Letzte sind. Nun gut, da bin ich beruhigt, wie leicht wir unsere Probleme lösen. Der Auszug aus der deutschen Übersetzung von Laura Jane Grace‘ Buch „Tranny“ liest sich spannend, wenn die Übersetzung auch etwas wie aus dem Google-Übersetzer klingt. Auch das Interview mit AM SAMSTAG macht Lust auf die Band. Sängerin Gabriela Varela schafft es durch persönlich Noten binäre Argumentationsmuster aufzubrechen. Sonst ist jetzt schon wieder viel KREATOR im Heft. Nun denn… NOFNOG hätten mehr als Fragen zu ihrem Namen verdient, denn sie sind in meinen Augen eine Band, die deutlich zu tief unterm Radar fliegt. Gleiches gilt für DER DUMME AUGUST, das sentimentale Geschwister von DETLEF. Die Platte hingegen wird schon deshalb Aufmerksamkeit bekommen, weil sie von einer Schreiberin im Review nicht verstanden wird. Fünf Punkte im Ox, das muss man erst mal schaffen! Von den SOAP GIRLS lese ich zum ersten Mal. Die müssen unbedingt eine Biografie rausbringen! HILDEGARD VON BINGE DRINKING sind derzeit neben MITTEKILL und WIR SIND FLIEGEN meine Lieblingskünstler im elektronischen Bereich. Im Interview sind sie unaufgeregt: Ein wenig mehr Affektiertheit hätte dem Künstlertum durchaus nicht geschadet. Dazu gibt es wieder viel von früher und ein herausragender Einseiter über das „Schaffen“ von Wendy O’Williams. Köstlich! Auf der CD ragen LIFE, SNAKE und MODECENTER aus der Masse. Und bei den beiden schwedischen Künstlern komme ich nicht umhin festzustellen, dass aus dem Land, das derzeit ja häufig mit der Ukraine verwechselt wird, beinahe nur noch langweilige Klonretortenmusik kommt. Der Ausschalter der CD sind aber die DORKS, die ein trauriges Thema noch trauriger machen. Mit das Schrecklichste, was ich je gehört habe. Sie haben es ruckizucki in meine Playlist des Schreckens geschafft.

Heißer Scheiß: WIR SIND FLIEGEN – s/t Demo

Ich geb’s ja zu: weder GIULIO GALAXIS noch DIE ROTE SUZUKI haben bei mir gezündet. Und die TREND-Cover-Songs von PRINZESSIN HALT’S MAUL fand ich gnadenlos gescheitert. Nur Measy fand ich immer einen super Typen. Um so erfreulicher, dass WIR SIND FLIEGEN endlich der verdiente Platz in der Ruhmeshalle des guten Geschmacks erobern. Das 8-Song-Demo des Duos hat ein wenig den Charme der Veröffentlichungen auf Phantom Records, macht aber nicht so auf gekünstelten Trash. Trockene, kurze Synthiesounds mit Texten, die schon ganz klar auch die trend’sche Sozialisation nicht verbergen können und es vermutlich auch nicht wollen. Allein das Denkmal für die großen TREND „Der erste Moment“ hat ein eigenes verdient. Dass der Spaß nach 10:48 aufhört und nicht künstlich in die Länge gezogen wird, erstickt jeglichen Pathos im Ansatz und folgerichtig endet es mit einem kurzen Kommentar „Kein Kuchen den Faschisten“, wo andere im Sumpf der Selbstvergewisserung versunken wären. Jetzt wünsche ich mir noch für die Zukunft eine Version von Cramps‘ „Human fly“ als Bandhymne. Bsssss, bssss, bsss….

Die EP ist als limitiertes Tape (50 Stück) und limitierte CD (100 Stück) exklusiv über den Barhill Records-Shop und die Band (Bandcamp) erhältlich.

HEITER BIS WOLKIG – Widerstandslieder 

Eines dieser ewiger Oxymoronen sind HEITER BIS WOLKIG. Ich meine mich wirklich erinnern zu können, dass sie in der Duisburger Fabrik mal mit so einem Puppenspiel aufgetreten sind. Und sie kamen wirklich gut an. Gefühlt waren das so Lieder wie ‚Hey Pippilangstrumpf‘ oder ‚Hey Rote Zora‘. Ich bin zu faul, um im Internet zu recherchieren, was nun richtig oder falsch war. Aus den ausführlichen Erläuterungen im Booklet schließe ich, dass es wohl doch ‚Hey Rote Zora’ war. Damals war ich zu betrunken, um zu beurteilen zu können, ob das jetzt wirklich so schlecht war, wie ich es heute empfinde. Punk-Kabarett nennen sie es selbst. Kabarett finde ich zu 90% auch schlimm; Punk, wenn er so dargeboten wird, mit lustigen Kostümen und Grimassen, auch! Und gerade der Teil A dieses „Best of“ ‚Widerstand im deutschen Land‘ hört sich so gruselig an, wie die beiden Trotteldarsteller auf der Bookletrückseite aussehen: Man stelle sich vor, man beraube die frühen WIZO ihres anarchischen Witzes und ersetze sie mit den peinlichsten Momenten der ABSTÜRZENDEN BRIEFTAUBEN. Und dabei ist das ja eigentlich nichtmal lustig gemeint, sondern, sie covern/singen antifaschistisches Liedgut. Die Darbietung führt die Anliegen aber ad absurdum. Würde sich nicht eine Naziband genauso anhören, wenn sie sich darüber lustig machen würde? Irgendwo ab Teil B ‚Widerstand dem Unverstand‘ bis in Teil C ‚Widerstand im Hinterland‘ wird es erträglich. Es hört sich an wie der späte Pathos-Slime-Punk mit altem Sänger: so Schunkelnummern, die glücklicherweise nicht zotig wirken. Das sind dann auch eher eigene Lieder. Teil D ‚Widerstand für Zombieland‘ sind dann wieder Coversongs: HANS HARTZ, GÄNSEHAUT und ALEXANDRA zum Beispiel. Für ALEXANDRA würde euch Tom Tonk töten, denke ich so bei mir. Am Ende bleibt eine CD, die neue Fremdschamgrenzen setzt und das gemeinsame Frühstück mit meinem Schatz versaut hat.

In die Spotify-Liste des Schreckens hat es immerhin ein Song geschafft.

Zu kaufen gibt es dieses Kleinod hier.

Red London – Cut from a different cloth

Ich bin ja jetzt nicht so der RED LONDON-Experte, weil sie mir persönlich immer ein wenig zu langweilig waren. Kann mich noch gut erinnern, wie unglaublich enttäuscht ich war, als ich zum ersten Mal eine Scheibe von denen hörte. Die damalige Oi!-Zwillingsband RED ALERT fand ich immer besser, was ich heute allerdings nur damit erklären kann, dass Micha und ich für Plastic Bomb Nr. 2 ein Interview mit Gaz machten und die Band auf einer späteren Tour mit Knock Out Records so unglaublich asozial auf Speed unterwegs war. Oder es lag daran, dass es schlichtweg zwei verschiedene Tassen Tee waren. Vielleicht bin ich heute so alt, wie man es sein muss, um solchem Punkrock zugeneigt zu sein, denn ich muss sagen, dass der hier dargebotene Langweilige Punkrock (Begriff ist ja bekanntlich nicht negativ gemeint) von recht großer Bandbreite Zeugnis ablegt. So fascettenreich hatte ich den gar nicht in Erinnerung. Neben dem eigenen typischen melodiösen RED LONDON-Midtempo-Sound, denke ich gelegentlich an die GUITAR GANGSTERS aber auch an GREEN DAY, wenn sie denn mal unplugged performen. Ja, und dabei verzichten sie auf die ganzen Aahs und Oohs, die ja ein ganzes Genre von innen heraus zu zerstören mögen. Auch die trockene Produktion, die sicher nichts verspricht, was live nicht gehalten werden kann, tut ihr übriges, um diese CD des Genusses wegen mehrfach zu hören. Mit dem Upstarts-Cover von ‚Police oppression‘ hauen sie dann auch noch mal eine werkgetreue Version raus, die durch personelle Überschneidungen in dieser Bandbesetzung auch legitimiert ist.

Mein Hit für die Playlist ist der Titelsong. 

Zu kaufen gibt es diesen schönen Tonträger hier.

Duisburch 47 – Die Playlist des guten Geschmacks

Mittlerweile läuft ja hier hier so einiges an guter Musik bei mir wieder zusammen. Ob es für das Radio, diesen Blog oder gelegentlich auch für Fanzines verwurschtet wird, entscheidet der Moment.

Da ja mit Spotify der heimlich konsumierte Streaming-Dienst der Wahl zur Verfügung steht, gibt es darum eine stets aktualisierte Playlist mit 47 Songs, die sich speisen aus den Hits der Bemusterungen und denen, die ich durch meine großartige Filterblase zugesteckt bekomme.

Also viel Spaß beim Hören, Folgen und Liken!

https://open.spotify.com/playlist/0iaPUEg015ENKHTovBufKZ?si=fm5LxIO9TI2rthN6IhSoGw

KrOI(!)zweise, Teil 1 

Nachdem ich die Gelegenheit zu einem Ostergruß knapp verpasst habe, möchte ich euch, geneigte Leser und -innen, liebe Freunde, Feinde und sonstige Spacken, nach längerem Schweigen nun zwei Grüße anderer Art zukommen lassen.

Das erste freundliche „Fahrt zur Hölle!“ geht raus an all jene Alt- und Ex-Punx und „irgendwie“ Linken, die sich in den letzten Wochen an diesen widerlichen „Putler“-Wortspielen ergötzt, Waffenlieferungen für die Ukraine gefeiert und jeden, der den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg des homophoben, staatskapitalistischen Nationalisten im Kreml in einen historisch-politischen Kontext stellen wollte, gleich mit diesem KenFM-Querdeppen-Neonazi-Pack in einen Topf geworfen haben. Erstaunlich mühelos, gerade wie den Bellizisten der GRÜNEN, der FDP und der WELT, kamen euch Begriffe wie „Vernichtungskrieg“ und „Genozid“ über die Lippen, ganz so, als bestehe kein substanzieller Unterschied zwischen jenen Kriegsverbrechen, die russische Einheiten in der Ukraine zweifelsfrei begangen haben, und dem auf Auslöschung (bzw. Versklavung der Überlebenden) zielenden Massenmord der Hitler-Faschisten auf ihrem Ostfeldzug und anderswo, dem Abschlachten der Tutsi in Ruanda oder dem Völkermord an Herero und Nama durch deutsche Kolonialherren im heutigen Namibia. Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) hat bis zum 24. April 2022 mindestens 2.665 Tote in der ukrainischen Zivilbevölkerung gezählt. Sicherlich zu Recht dürft ihr annehmen, dass es einige mehr sind. Nur glaubt ihr wirklich, dass dies die Opferzahlen eines gezielten Vernichtungskrieges des russischen Militärs gegen die ukrainische Bevölkerung wären? Im Ernst? Zum Vergleich: Der ebenfalls völkerrechtswidrige (und mit einer Lüge begründete) Irakkrieg forderte innerhalb des Jahres 2003 vermutlich etwa 39000 tote Zivilisten, also mehr als 3000 pro Monat, und zwar obwohl der Irak keine nennenswerte militärische Unterstützung erfahren hat und der Widerstand anfangs recht schwach ausfiel. Entlasten diese zerbombten, verbrannten, lebendig unter Trümmern begrabenen und erschossenen „Kollateralschäden“ nun Putin und seine Spießgesellen? Nein, natürlich nicht, aber sie verdeutlichen hoffentlich, wie sehr hier von Politikern, Medienvertretern und alten Szene-Hasen mit zweierlei Maß gemessen wird, wie man auch hier (u. a. ) den Nationalsozialismus und seine Verbrechen relativierende Propaganda betreibt, und sie demonstrieren, wie die großen NATO-Staaten ihrerseits Politik machen, nämlich indem sie auf das Völkerrecht und Menschenleben pissen, wo es ihren geostrategischen und Profitinteressen gerade nützt. Ein anderes, auch im Hinblick auf Putins Propaganda aufschlussreiches Beispiel ist der sogenannte Kosovokrieg. Die bewaffnete, paramilitärische UÇK hatte mehrere serbische Polizisten und serbische wie albanische Zivilisten ermordet und strebte die Sezession der albanischen Siedlungsgebiete u. a. von Restjugoslawien an. Sie wurde vom Internationalen Strafgerichtshof der Vertreibung und Ermordung nichtalbanischer Bürger beschuldigt, war in den Drogen- und sogar den Organhandel verwickelt. Diese nationalistische Terrororganisation wurde 1999 zum Verbündeten der NATO im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat, der kein Mitglied des transatlantischen Bündnisses angegriffen hatte, sondern das tat, was jeder andere Staat auch getan hätte, nämlich auf gewalttätige sezessionistische Tendenzen mit Gewalt zu reagieren. Folge: Etwa 3500 Tote durch NATO-Bomben binnen dreieinhalb Monaten. Die Begründung, die deutsche Politiker wie Fischer, Schröder und Scharping, die dafür eigentlich im Knast sitzen müssten, damals immer wieder vortrugen, waren ein angeblich intendierter Völkermord im Kosovo und der faschistische Charakter des serbischen Regimes. Zumindest der erste Teil war eine Lüge und Faschisten gab es im Kosovo ebenfalls zur Genüge. Kommt euch das bekannt vor? Genau, Putin, der sich selbst auf Rechtsextremisten, wie z. B. die Söldnertruppe Wagner, stützt, will offiziell einen Genozid an der russischen Bevölkerung der Ukraine verhindern und die angeblich faschistische Regierung in Kiew, die freilich ebenfalls u. a. Faschisten ins Feld schickt, bekämpfen. Dabei kann er sich leider nicht auf die Vereinten Nationen verlassen, sondern muss das selbst regeln. Ihr sagt, die Kosovo-Geschichte sei doch schon ewig her? Nun, sie ereignete sich, wie der Afghanistan- und der Irakkrieg, immerhin vor Putins Abkehr vom „Westen“. Doch möchte ich gar nicht darauf hinaus, wie oft sich die russische Seite möglicherweise verarscht gefühlt hat, etwas später z. B. wegen der „Flugverbotszone“ über Libyen, die dann zum Sturz Gaddafis genutzt wurde, oder wie sehr der Möchtegern-Zar Putin „sein Land“ tatsächlich durch die NATO-Osterweiterung bedroht sieht. Vielmehr will ich sagen, dass all diese Völkerrechtsbrüche, vom Kosovo- bis zum Ukrainekrieg, und all diese Kriegsverbrechen, diese gefolterten, vergewaltigten und ermordeten Zivilisten, von denen es auch in Afghanistan und im Irak entsetzlich viele gab, lediglich die offensichtlichen Folgen eines Kampfes von rücksichtslos agierenden Großmächten um die Verteilung der Welt sind. Wie eh und je werden Interessensphären beansprucht (im Falle der USA z. B. Lateinamerika) und Stellvertreter aufgerüstet. Putin agiert dabei nicht anders, nicht gewissenloser als seine NATO-Gegner. Nur sehen die für uns halt besser aus, weil hier eher zu viel als zu wenig Brot herumliegt (auf Kosten anderer) und wir in Ruhe Platten sammeln, Sprüche klopfen und saufen können. Denn weder unsere prall gefüllten Vinylregale noch dieser Text hier ändern etwas an den sich verschärfenden Besitz- und Machtverhältnissen, an der stetig wachsenden Masse der bildungsfernen Armen oder dem großen Sterben im Mittelmeer, zu dem westliche Außenpolitik auch durch die Zerstörung zuvor wenigstens funktionierender Staaten erheblich beigetragen hat. Und wenn jemand tatsächlich gefährlich wird, wie Julian Assange, ein Mensch, der westliche Kriegsverbrechen aufgedeckt hat, ergeht es dem dann wirklich so viel besser als jenen, die in Russland (oder dem NATO-Land Türkei) Unliebsames ans Tageslicht bringen? Und sind die neuen Polizeigesetze in etlichen deutschen Bundesländern eigentlich noch mit unserem Verständnis des Begriffes „Demokratischer Rechtsstaat“ vereinbar?

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Ich will keinen Krieg!

Irgendwie fühle ich mich seltsam machtlos, klein und dumm, wenn ich die folgenden Zeilen lese. Das große Gerede in einem kleinen Blog, der sich sonst mit kleinkarierten Debatten und Subkultur beschäftigt. Hört doch sowieso keiner zu! Und ich denke an Oma, die immer zu sagen pflegte, dass, wenn die hohen Tiere Krieg wollten, sie ihn auch bekämen. Tja, ich bin mir meiner Lächerlichkeit bewusst, wenn ich das hier schreibe.
Vielleicht haben die scheiß Hippie-Lehrer doch mehr Einfluss auf mich gehabt, als ich zugeben wollte, denn ich blicke mit Befremden auf die der Logik des Krieges geschuldeten Kriegsgeilheit der Deutschen; nein besser: mit Angst blicke ich darauf.
Schon längst ist die Spirale der Eskalation weit fortgeschritten. Die einen befinden sich noch, wie ich, dort, wo es darum geht, dass man mit weitreichenden wirtschaftlichen Sanktionen Russland den Geldhahn zudrehen sollte, wohlwissend, dass man dann auch über China und die Golfstaaten nachdenken muss. Die Mehrheit aber ist ja mittlerweile schon bei direkten Waffenlieferungen oder gar der Vorbereitung auf eine direkte Beteiligung. Ich weiß nicht, ob ich der einzige bin, der angesichts des betroffen-zustimmenden Nickens vieler westlicher Staatsmänner und Staatsfrauen auf die täglichen Appelle von Selenskyi mit Panikattacken reagiert. Müssen nicht zwangsläufig auf eine solche Zustimmung auch Taten folgen. Und folgen diese Taten nicht bereits?

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„Wir sollten versuchen, die Dinge wieder positiver zu sehen.“

ZAP #160 | TRUST #213 | OX #161

Die Gesamtscheiße da draußen produziert Wut, Verzweiflung und Resignation im Überfluss und man muss sich wirklich anstrengen, nicht der nächste erklärte Menschenfeind zu werden, der die kläglichen Reste seiner Empathie bevorzugt in Richtung Hund oder Katze kanalisiert. Ein paar noch intakte Sicherungen hindern einen gerade noch so daran, endgültig zum Millionen-Heer der Hasser überzulaufen und im endlosen Doomscrolling unterzugehen.

„So sieht es doch aus“, resümiere ich am Telefon im Gespräch mit Freund Swen. „Ich kann mich für gar nichts mehr begeistern. Selbst Platten sind mir völlig egal geworden“, greine ich ins Smartphone. Swen kann da anknüpfen: „Bücher, Platten, Bands. Egal was, ich finde nix mehr, was mich wirklich überzeugt.“ Anscheinend mutieren wir gerade zu Statler & Waldorf. Leider nicht in lustig, sondern in eine zunehmend verbitterte und resignierte Variante.

Wir nehmen uns etwas vor. Weniger harsch und mehr wohlwollend auf die Dinge schauen, die man eigentlich doch immer gemocht hat. Das könnte den Gefühlshaushalt wieder ein wenig in Ordnung bringen und den Blick auf die wirklichen Zumutungen der herrschenden Verhältnisse schärfen. Meine erste Übung in zugewandter Milde: Fanzines besprechen.

Und da macht es mir das ZAP #160 als Einstieg überraschend leicht, den Dingen positive Seiten abzugewinnen. Zieht man das Chef-Gedöns, den Uniformfetisch und den leichten Hang zum Pornographischen ab (augenscheinlich die Spielfelder des Herausgebers), bleibt in der Summe solides und unterhaltsames Fanzine-Handwerk übrig. Das sehr interessante Interview mit den Macher*innen vom Hellfire Radio-Team, welches auch ein paar Einblicke in die Strukturen des Kölner Campus-Radios gewährt, ist ein echtes Highlight. Und auch der Auszug aus dem kommenden Buch über Dave Dictor (MDC) macht Appetit auf die Biografie. Ein weiterer Höhepunkt: Der Artikel über die Positionierung von Anarchisten in der Ukraine und Russland zum Kriegsgeschehen. Höchst informativ und umfangreich. Überhaupt scheint es im ZAP ausreichend Platz für längere Texte/Geschichten zu geben, was mir gut gefällt. Der Waren-Fetisch ist erfreulicherweise auf zwei übersichtliche Review-Seiten eingedampft, so bleibt genügend Raum (fünf Seiten) für eine üppige Fotostrecke nebst Interview zum „V-Mann“ – Buch von Steve Braun.  Ein Buch mit zahlreichen Fotos, welche hauptsächlich die Umtriebe der Nürnberger Szene in den 2010er Jahren dokumentieren. Nicht unbedingt die Party, zu der ich gerne gehen würde (zu der man mich auch sicherlich erst gar nicht einladen würde), aber werft selbst einen Blick auf die bunte Welt aus Dödeln, Möpsen, Gesichtsmetall und alkoholgetränktem Spaß.

Schwerer wird es dann schon mit dem TRUST #213. Schwer, weil ich für eine kurze Phase selbst den einen oder anderen Text dort beigesteuert habe und – noch schwerer – weil ich den einen oder anderen Schreiber dort sehr, sehr mag und wir damals den Sack Bier, die Stange Zigaretten, Schnittstellen und die Schlafstatt geteilt haben. Da guckt man dann wohlwollend aber gleichzeitig auch besonders kritisch hin. Freund Jan kann ein Lied davon singen. Gleich mehrere E-Mails mit Beschwerden über seine letzten Moves landeten schon in seinem Postfach.

Nun denn, ich beobachte Dolf dabei, wie er sich Stück für Stück dem späten Gremliza (Konkret-Herausgeber R.I.P.) annähert und sich vorzugsweise selbst zitiert. Dolf hat uns doch schon vor 16 Jahren was ins Stammbuch geschrieben und damals wie heute hat man nicht auf ihn gehört. Das ist halt Gremliza-Schule und wirkt auf den Leser leider etwas nölig. Jan dann mit einer für seine Verhältnisse eher kurzen Kolumne. Die liest sich immer wie ein Google-Suchverlauf und kommt somit von Höcksken auf Stöcksken. Kim Deal und AC/DC dürfen in der Tüte Gemischtes nicht fehlen … Ein paar Kolumnen und Band-Interviews (Team Scheisse scheinen hot zu sein und ich habe bisher nichts davon mitbekommen) weiter, folgt das Interview mit Al & Andrea. Beide ehemalige Schreiber*innen im TRUST und es geht um das Schreiben im TRUST. „Das kann nur selbstreferenzieller Bockmist sein. Was soll denn das?“ hätte mein altes Ich wohl schon vor dem Lesen gedacht und flugs die E-Mail an Jan formuliert. Der Versuch meines neueren Ichs hält sich zurück und findet auf den sechs Seiten tatsächlich ein paar interessante Einblicke in das TRUST der Neunziger Jahre und auch durchaus amüsante Anekdoten über Backstageerlebnisse und Bandinterviews. Al spendiert mir en passant im Interview auch eine Erleuchtung. Jan stellt die Sinnfrage zum Fortbestand eines Print-Fanzines und Al antwortet: „[…] deine Frage ist im Grund genommen falsch gestellt, denn es heißt ja „Fanzine“ und eigentlich, ideal gesehen, ist es ja so, dass irgendwer etwas macht, was er ganz toll findet, von dem er Fan ist. Und dann sieht er da halt einen Sinn drin […]. Deshalb ist es eigentlich unwichtig, also die Frage, ob ein Heft noch Sinn macht.“

Und genau so kann man es doch auch sehen. Sich nicht mehr an der Frage abarbeiten, welche Relevanz ein Print-Punk-Magazin im Jahre 2022 eigentlich noch haben kann und welche Menschen mit welchen Inhalten dies außer den mit dem Heft altgewordenen Stammlesern noch erreicht. Wichtig ist das Heft in erster Linie für die Leute, die es machen. Punkt. Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf kann dann auch ein in seinem Detailreichtum leicht verschroben wirkender theoretischer Reisebericht (Finger auf der Landkarte) über Jans gelobtes Land L. A. genossen werden.

Bleibt zum Schluss das OX #161. Angetriggert durch Swens Besprechung an diesem Ort will ich nach Jahren der OX-Abstinenz unbedingt Toms Kolumne lesen. Viel hat sich während meiner Abwesenheit nicht verändert. Der prall gefüllte Warenkatalog bringt verlässlich das Bandfoto immer links oben, die Coverstars bekommen etwas mehr Platz und es folgt Band auf Band. Von der zuletzt viel diskutierten „Vinyl-Krise“ ist nix zu sehen. Die „OX-Geschmacks-Control“ und die Reviews erstrecken sich nach wie vor über viele, viele Seiten. Der Anteil der Re-Releases scheint größer geworden zu sein. Wenig überraschend, denn in den Plattenläden sieht es ja genau so aus.

Toms Kolumne hat es dann in sich und ist ein Wirkungstreffer, denn er gewährt uns offenherzig Einblicke in sein Alkoholiker-Leben. Die getrunkenen Mengen sind extrem und auch die geschilderten Begleitumstände (umnebelte Küchenunfälle in der Nacht) gehören zum Repertoire eines schweren Trinkers. „Bis zum bitteren Ende“ geht mir beim Lesen durch den Kopf und ich merke, dass mich sein offener Umgang mit dem Thema wütend macht. Weil ich glaube, den Trick zu kennen. Für eine PB-Kolumne hatte ich mich selbst schon einmal öffentlich sehr ehrlich gezeigt und meine Probleme mit der Spielsucht thematisiert. Vordergründig erhoffte ich mir von der öffentliche Zuschaustellung meines Suchtproblems einen therapeutischen Effekt. „Seht her. Ich beschäftige mich mit meinen Problemen. Offen und ehrlich. Ich mache mich auf den Weg, davon loszukommen und ihr seid meine Zeugen.“ So legte ich den interessierten Leser und mich selbst aufs Kreuz. Tatsächlich funktionierte die offene und ehrliche Nummer nämlich wie eine Prolongation der Sucht. Ja, ich beschäftige mich mit der Sucht, aber bis die Zeit für den endgültigen Abschied gekommen ist, geht noch so einiges am Spielautomat.

Und weil ich glaube, den Trick zu kennen mein kleiner öffentlicher Appell an das OX. Möglicherweise wäre es klug und empathisch, Tom keinen weiteren Raum für sein unterhaltsames (das ist es ja perverserweise) Elend zu bieten, bis er klarkommt? Das könnte vielleicht helfen. Einen Nachruf auf ihn möchte ich nämlich nicht in absehbarer Zeit lesen. Danke.

Corona zum Teufel: Après nous le déluge ! 

Nach mehr als zwei Jahren erwischte es mich dann doch: Keine Ahnung ob’s die Arschlochunterart a, b oder c war, aber unter leichtem Verlauf hatte ich mir etwas anderes vorgestellt.
Als nach drei Tagen Symptomen der Test endlich positiv war, war es zunächst wie eine Erleichterung. Immerhin hat mich Corona rechtzeitig vor den Osterferien erwischt. Nicht auszudenken, wie frustriert ich gewesen wäre, hätte es mich in der Schulwoche der Freiheit vor den Ferien erwischt. Das hätte ich sicher als Strafe von ganz oben interpretiert und auf die Liste für das jüngste Gericht gepackt, für die sich dann Gott oder Allah zu rechtfertigen hätten. So aber erst einmal richtig fettes Fieber und alles andere als ein fröhliches ICH LES‘-JETZT-ERST-MAL-MEINE-MUSIL-SAMMLUNG. Der Soundtrack dazu WDR 5 mit permanenten Dauerfeuer zum Thema Russlandkrieg. Ja, da muss ich mich nicht so anstellen, ist schon blöd, wenn das Leid der anderen soviel größer ist. Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt, der den PCR-Test machte, hat auch nicht groß nachgefragt, noch nicht einmal abgehorcht, um zu gucken, ob da eventuell Handlungsbedarf bestand. Das Gesundheitsamt täte sich melden, hatte es auch gemacht: Erst mit einem Link zu einem Symptotagebuch und nach einer Woche mit einer Quarantäneanordnung. Sonst ist man ja im Club, denn beinahe alle sind schon durch mit dem Thema. Und ich dachte, ich bin immun. Immerhin dreifach geimpft und einer von fünf Doofen, die beim SNUFF-Konzert in Essen eine Maske trugen. Ist schon befremdlich in der eigenen Bubble zu lesen, wie geil doch meine ehemaligen Lauterbachjünger sind, denn sie tragen weiter im Supermarkt ihre Masken, husten sich aber auf den vielen Konzertbildern fröhlich die Viren in die Lungen, um ihre Freiheit zu genießen. Da frage ich mich schon, wo der Unterschied zu den Coronaleugnern ist, die ich gebannt habe? Ist das die Art von Freiheit, die sie Dank der FDP nun so richtig genießen dürfen wollen?
Überhaupt, was habe ich alles in Bewegung gesetzt, um mich und andere zu schützen: Die Maske habe ich durch das ganze Hickhack hindurch nie in Frage gestellt, habe Abstandsregeln eingehalten und im Lockdown nur ganz verantwortungsvoll Kontaktbeschränkungen gebrochen. Ganz ehrlich, ich kannte da jemanden, der im Altenheim gearbeitet hat und uns getestet hat, als es sonst noch keine Tests gab. Und das habe ich wirklich nur ganz selten gemacht. Dann hätte ich mir beinahe ganz früh eine erste Impfung erschlichen. Im letzten Moment habe ich aber zurückgezogen, nicht ohne aber weiter jeden Arzt per Telefon zu terrorisieren, der impfen sollte. Da war ich ganz früh im Boot und war froh. Und natürlich war ich ebenso entsetzt und angeekelt wie der vernunftgeerdete Teil meiner Bubble über die Coronaleugner und Verschwörungsspinner. Im Hollandurlaub habe ich mich tapfer im Supermarkt als Deutscher zu erkennen gegeben, indem ich weiter Maske trug. Meine Schüler hatte ich maßgeregelt, wenn sie ihre Maske nicht richtig trugen. Und es waren natürlich die Dummen, die auch das am wenigsten auf die Kette kriegten. Darf man ja nicht sagen als Lehrer, aber Dummheit ist wirklich pathologisch und resistent gegen Aufklärung und Bildung: nur nicht gegen Viren.

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